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Posted on Dez 28, 2008 02:00:20 PM
Posted on Dez 28, 2008 01:58:14 PM
Ein weiteres Jahr ist um und dieses Jahr sind wieder viele hochkarätige PC Spiele erschienen, die in keiner Action-Games-Sammlung fehlen sollten.
Spiel des Jahres
1. Grand Theft Auto IV
2. Left 4 Dead (Multiplayer)
3. Crysis Warhead
4. Fallout 3
5. Call of Duty: World at War (Multiplayer)


Grand Theft Auto IV ist endlich für PC erschienen. Konsolenspieler machen bereits seit April die Straßen von Liberty City unsicher, während PC-Spieler um eine PC-Portierung monatelang bangen mussten, doch nun ist sie endlich da! GTA 4 für den PC bringt jedoch auch haufenweise Probleme mit sich, doch dazu mehr unter “Flop des Jahres”.
Ein GTA ist immer ein Toptitel - auch beim vierten Teil ist dies nicht anders. GTA 4 ist wieder ein typisches GTA, das wieder an einigen Stellen erweitert wurde und dieses Mal auch eine erträgliche Story bietet, die zuletzt in GTA San Andreas etwas zu gewöhnungsbedürftig war. Sie schlupfen in die Rolle des osteuropäischen Einwanderers Niko Bellic, dessen Cousin von Amerika schwärmt. Es stellt sich jedoch heraus, dass sein Cousin Roman alles andere hat als Frauen, Geld und Villen: Haufenweise Probleme.
Die anderen Titel dieses Jahres sollten jedoch nicht untergehen, denn auch Left 4 Dead bietet grandiosen Mehrspielerspaß. Crysis Warhead zeigt die B-Movie-Story von Crysis aus einer anderen Perspektive.
Multiplayerspiel des Jahres
1. Left 4 Dead
2. Call of Duty: World at War
3. Grand Theft Auto IV


Was kommt dabei raus, wenn die Entwickler von Half-Life, Counter-Strike und Day of Defeat sich an einen Zombie-Survival-Multiplayershooter heranwagen? Zweifelos ein grandionser Multiplayershooter, der jeden Shooterspieler an den Bildschirm fesselt und monatelang beschäftigt, denn nach der Veröffentlichung werden in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder neue Maps nachgeliefert. Ein Shooter-Feuerwerk, besonders wenn man mit Freunden über Internet oder LAN spielt!
Doch auch der fünfte Teil aus der Call of Duty Reihe hat einen Multiplayerschwerpunkt. Wo der Singleplayer enttäuschte, haut der Mehrspielerteil noch mal so richtig rein. Auch wenn es wenig Neuerungen gegenüber Call of Duty 4 gibt, macht Call of Duty 5 immer noch eine Menge Spaß.
Welcher GTA-Spieler hat sich wohl noch nie einen Multiplayerteil bei einem GTA gewünscht? Nun ist er da, der erste Mehrspielerteil in einem dreidimensionalen Grand Theft Auto. Zwar ist es keine Offenbarung, aber Spaß hat man mit GTA 4 viel. Die Vielzahl an Modi ist besonders hervorzuheben.
Beste Grafik des Jahres
1. Crysis Warhead
2. FarCry 2
3. Grand Theft Auto IV


Crysis Warhead sieht einfach nur umwerfend aus. Jedes Blatt, jede Palme, jeder Grashalm ist einzigartig und mit viel Liebe zum Detail animiert. Doch die wunderschöne Optik bringt einen schon abartige Hardwareanforderungen mit sich. Doch auch FarCry 2 und Grand Theft Auto IV sehen sehr gut aus, kommen aber an Crysis nicht heran. Bereits letztes Jahr hat Crysis mit der CryEngine 2 die Kategorie “Grafik des Jahres” gewonnen und nun wandert der Preis erneut an das CryTek Studio. Warhead ist gegenüber Crysis nur in wenigen Detailpunkten verbessert worden.
Add-On des Jahres
1. Crysis Warhead
2. World of WarCraft: Wrath of the Lich King


Zwar ist Crysis Warhead kein richtiges Add-on, da es auch ohne Hauptspiel eigenständig läuft, aber da die selbe Geschichte nur aus einer anderen Perspektive erzählt wird, kann man es dennoch als Expansion Pack bezeichnen. Das zweite Add-On für World of WarCraft ist aber auch keinesfalls von schlechten Eltern, denn Blizzard ist für die Qualität der Produkte bekannt. Add-Ons sind in diesem Jahr aber noch weniger erschienen als letztes Jahr… Das Produkt der großen Erweiterung scheint auszusterben. Stattdessen werden eigenständige, kürzere Spiele oder sogar nur sehr kleine Erweiterungen über das Internet verkauft.
Flop des Jahres
1. Grand Theft Auto IV - Kopierschutz, Performance, Abstürze, …
2. FarCry 2
3. Spore


Grand Theft Auto IV… Ein Topspiel, aber gleichzeitig auch Ärgernis des Jahres, denn viele Spieler konnten das Spiel überhaupt nicht starten. Geplagt von Performanceeinbrüchen, ständigen Abstürzen, Kopierschutzärgernissen (zwei zusätzliche Programme müssen im Hintergrund gestartet sein!) und der Tatsache, dass viele Spieler das Spiel überhaupt nicht starten konnten, haben sicher sehr viele Käufer das Spiel zurück gegeben und das Geld zurück gefordert - zurecht!
Enttäuschend war zudem noch FarCry 2, das in keiner Weise den Erwartungen entsprach und bereits nach kurzer Zeit langweilig wurde. Spore hatte bereits Jahre zuvor einen reisigen Hype ausgelöst. Die Sims auf einer ganz neuen Stufe. Letztendlich ist es jedoch eher ein Spiel für jüngere Spieler und langweilt anspruchsvolle Gamer bereits nach sehr kurzer Zeit.
Das waren die Spiele des Jahres! Doch was erwartet uns im kommenden Jahr 2009? Die voraussichtlichen Highlights des Jahres 2008 gibt es kompakt in einem HeavyGaming.de Most Wanted 2009 Special!
Posted on Dez 28, 2008 01:56:18 PM
Eigentlich ist HeavyGaming.de ein Blog über PC Spiele, speziell Actiontitel, doch zum Jahreswechsel ist auch einmal ein kleiner Themenwechsel angebracht. Im vergangenen Jahr sind nicht nur wahnsinnig viele hervorragende PC Games erschienen - wie das Spiel des Jahres 2008 Special zeigt - , nein, das vergangene Jahr hat auch viele Musikalben hervorgebracht, die für jeden Hard Rock Fan mehr als nur hörenswert sind.
Hard Rock
>> Album des Jahres 2008
Guns N’ Roses - Chinese Democracy

Weitere Anwärter für das Album des Jahres waren:
AC/DC - Black Ice (Bestes AC/DC Album seit Back in Black!)
Alice Cooper - Along Came A Spider (Geniales Konzeptalbum über einen Serienkiller)
Parasite City - 10 Hits To K.O. (Sleaze Rock aus Skandinavien)
Mötley Crüe - Saints of Los Angeles (Crüe sind mit einem lauten Knall zurückgekehrt!)




Chinese Democracy. Chinese Democracy wird offiziell mit dem Titel “Most anticipated album ever” beworben. Und das völlig zurecht! Bereits im Jahre 2006 tauchte das halbe Album in Demoversionen im Internet auf und der Release war für Ende des Jahres geplant, doch letztendlich wurde daraus nichts und auch der anvisierte März 2007 Termin verlief im Sand. Doch das Warten hat sich gelohnt, das Warten seit den letzten Guns N’ Roses Songs 1991 auf Use Your Illusion I und II (abgesehen von dem Coveralbum 1993), hat sich vollends gelohnt, denn Axl Rose hat mit Chinese Democracy ein Meisterwerk abgeliefert.
Gitarrengott Slash ist zwar nicht mehr in der Band, aber erstaunlicherweise vermisst man ihn auf dem gesamten Album fast kein einziges Mal, denn die neuen Gitarristen, die nun eine wahre Wand aus Gitarrenklängen zaubern machen ihren Job mehr als hervorragend. Ausschließlich zur Überballade “This I Love” wäre eine Version mit Slash’s Stil vermutlich sehr interessant geworden - doch das bleibt wohl Wunschdenken. Nur einziger wirklicher Füller ist auf dem Album vertreten: “Riad N’ The Bedouins” hätte man unter Umständen besser als B-Side veröffentlichen sollen, Material hat Axl ja in den vergangenen 17 Jahren ja genug angesammelt. Bis 2012 sollen laut Gerüchten, die von Axl’s Kumpel Sebastian Bach (Ex Skid Row) noch zwei weitere Alben folgen.
Doch auch die anderen Alben von AC/DC, Alice Cooper, Parasite City und Mötley Crüe sind wahre Highlights! Kaum ein anderes Jahr hat so viele geniale Alben hervorgebracht wie 2008! 2008 war ein herausragendes Jahr für alle Hard Rock Fans!
>> Überraschung des Jahres
Guns N’ Roses - Chinese Democracy

Weitere Anwärter für die Überraschung des Jahres waren:
Nine Inch Nails - The Slip (Kostenloses Album von NIN)
Whitesnake - Good To Be Bad (Erstes Whitesnake Album seit über 10 Jahren)
Nazareth - The Newz (Nazareth leben noch?)
Judas Priest - Nostradamus (Ungewohntes Heavy Metal Musical überrascht)




Axl hat’s tatsächlich geschafft. Mit ‘14 years of silence, 14 years of pain’ in dem Song ‘14 Years’ auf dem letzten Guns N’ Roses Album mit originalem Studiomaterial, kündigt Axl (bzw. Izzy an den Vocals) die qualvollen Jahre an, die Guns N’ Roses Fans auf Chinese Democracy warten. Genaugenommen sind sogar ganze 17 Jahre draus geworden. Aber das Warten hat sich tatsächlich gelohnt, Chinese Democracy ist eins der besten Alben, die in dem bisherigen 21. Jahrhundert veröffentlicht wurden.
Aber auch Nine Inch Nails mit ihrem kostenlosen Album “The Slip” und Nazareth mit ihrem neuen Album seit gefühlten 50 Jahren landeten eine Überraschung. Judas Priest überraschten die Heavy Metal Landschaft, indem sie einfach mal ein Heavy Metal Musical in Form einer Konzept-Doppel-CD veröffentlicht haben. Hier jedoch streiten sich die Priest Fans über die Qualität der Songs…
>> Song des Jahres
“Fuck Off And Dieâ€, Backyard Babies (Backyard Babies)

Weitere Anwärter für den Song des Jahres waren:
“Betterâ€, Guns N’ Roses (Chinese Democracy)
“Rock N’ Roll Trainâ€, AC/DC (Black Ice)
“Sneak Outâ€, Rose Hill Drive (Moon is the New Earth)
“Highâ€, Enuff Z’Nuff (Dissonance)
“Saints of Los Angelesâ€, Mötley Crüe (Saints of Los Angeles)
“Nymphomaniacâ€, Parasite City (10 Hits To K.O.)
“Vengeance”, Alice Cooper & Slash (Along Came A Spider)
“Sleaze Factory”, Duff McKagan’s Loaded (Wasted Heart EP)








Chinese Democracy von Guns N’ Roses haut rein wie eine Bombe! Ein Song genialer als der andere - da ist es keine Überraschung, dass auch ein Chinese Democracy Song in den Top 3 der Songs des Jahres landet. Knapp gewonnen - und auch um etwas Abwechslung reinzubringen
- hat dann aber doch der Kick-Ass-Song Fuck Off And Die von den Backyard Babies. Aber auch Sneak Out von Rose Hill Drive oder High von Enuff Z’Nuff sind hammergeile Songs, die - wenn Chinese Democracy dieses Jahr wieder nicht veröffentlicht worden wäre - heiße Anwärter auf diesen Titel sind.
>> Ballade des Jahres
“This I Loveâ€, Guns N’ Roses (Chinese Democracy)

Weitere Anwärter für die Ballade des Jahres waren:
“Street of Dreamsâ€, Guns N’ Roses (Chinese Democracy)
“Lost in Spaceâ€, Avantasia (The Scarecrow)
“Killed By Loveâ€, Alice Cooper (Along Came A Spider)
“The Unforgiven IIIâ€, Metallica (Death Magnetic)
“All I Wand All I Needâ€, Whitesnake (Good To Be Bad)
“Loveâ€, Def Leppard (Songs From The Sparkle Lounge)
“When I Call Your Nameâ€, Gypsy Rose (Another World)
“Abadonâ€, Backyard Babies (Backyard Babies)








Was Axl hier abgeliefert hat, ist unglaublich. “This I Love” handelt vermutlich über seine am Krebs verstorbenen Mutter, mit der ihn nach einer verkorksten Kindheit eine Hassliebe verband. Kitsch pur, aber glaubwürdiger Kitsch, der nicht schöner und emotionaler hätte sein können. Eine Weltklasseballade!
>> Heavy Metal Song des Jahres
“Visionsâ€, Judas Priest (Nostradamus)

Weitere Anwärter für den Heavy Metal Song des Jahres waren:
“The Scarecrowâ€, Avantasia (The Scarecrow)
“Shackler’s Revengeâ€, Guns N’ Roses (Chinese Democracy)
“Liquid Eternityâ€, Ayreon (01011001)
“Call On Meâ€, Whitesnake (Good To Be Bad)




Judas Priest Fans streiten sich über das Konzept-Doppelalbum “Nostradamus“, das wie eine Heavy Metal Oper daherkommt. Der Song “Visions” jedenfalls zählt zu den besten Heavy Metal Songs des Jahres. Guns N’ Roses versuchen sich auch im Nu Metal Segment und liefern mit “Shackler’s Revenge” eine zwar gewöhnungsbedürftige, aber solide Metalnummer hin.
>> Gitarrensolo des Jahres
“There Was A Time”, Guns N’ Roses (Chinese Democracy)

Weitere Anwärter für das Gitarrensolo des Jahres waren:
“Vengeance”, Alice Cooper & Slash (Along Came A Spider)
“This I Love”, Guns N’ Roses (Chinese Democracy)
“Rock N’ Roll Train”, AC/DC (Black Ice)
“Chinese Democracy”, Guns N’ Roses (Chinese Democracy)
“The Unforgiven III”, Metallica (Death Magnetic)
“Fuck Off And Die”, Backyard Babies (Backyard Babies)
“Saints of Los Angeles”, Mötley Crüe (Saints of Los Angeles)
“Forever More”, Tesla (Forever More)








Buckethead in melodischer Höchstform. Doch auch der Solopart von Robin Finck geht über die normale Gitarrensoloqualität weit hinaus! Was hier abgeliefert wird, schlägt sogar Slash’s Gastauftritt auf Alice Cooper’s neuestem Konzeptalbum. Doch auch Robin Finck’s Solo auf der Überballade “This I Love” drückt perfekt den Schmerz des Songs aus. Angus Young trägt auf Rock N’ Roll Train sein übliches Handwerk bei - überaus ausgezeichnet, aber nicht genial.
>>Â Riff des Jahres
“Rock N’ Roll Train”, AC/DC (Black Ice)

Weitere Anwärter für das Riff des Jahres waren:
“Chinese Democracy”, Guns N’ Roses (Chinese Democracy)
“Sneak Out”, Rose Hill Drive (Moon is the New Earth)
“Spoilin’ For A Fight”, AC/DC (Black Ice)
“Goin’ Loco”, Nazareth (The Newz)
“Wrapped in Silk”, Alice Cooper (Along Came A Spider)
“Black Ice”, AC/DC (Black Ice)
“Burn The Witch”, Stone Gods (Silver Spoons & Broken Bones)
“She Likes Rock N’ Roll”, AC/DC (Black Ice)








Die Riff-Götter sind wieder da! AC/DC haben nicht nur musikalisch mit “Black Ice” einen ganz großen Schlag gemacht, das erste AC/DC Album in 8 Jahren verkauft sich auch bestens. Die Riffs auf “Black Ice” sind beinahe alle genial, aber am besten sind die der Single “Rock N’ Roll Train” und von “Spoilin’ For A Fight”. Doch auch das straighte Riff vom neuen Guns N’ Roses Titeltrack und das stark an Led Zeppelin angelehnte Riff von “Sneak Out” von dem Trio Rose Hill Drive sind eine Erwähnung wert.
>>Â Refrain des Jahres
“This I Love”, Guns N’ Roses (Chinese Democracy)

Weitere Anwärter für das Refrain des Jahres waren:
“Fuck Off And Die”, Backyard Babies (Backyard Babies)
“Saints of Los Angeles”, Mötley Crüe (Saints of Los Angeles)
“Money Made”, AC/DC (Black Ice)
“Face Down In The Dirt”, Mötley Crüe (Saints of Los Angeles)




“So if she’s somewhere near me…” so fängt der Refrain des Refrain des Jahres an! So viel Gefühl, so viel Emotionen in einem Refrain gab es schon lange nicht mehr. This I Love ist ein Meisterwerk! Mit “Fuck Off And Die”, “Saints of Los Angeles” und den anderen folgen Rocker-Refrains auf den darauf folgenden Plätzen 2 bis 5. AC/DC entdeckten auf Black Ice unter anderem auf “Money Made” den Chor wieder.
>> Enttäuschung des Jahres
Metallica - Death Magnetic

Weitere Anwärter für die Enttäuschung des Jahres waren:
The Offspring - Rise & Fall, Rage & Grace (Lange hat’s gedauert und dann 08/15)
TNTÂ - Atlantis (Hard Rock Band verkommt zu Radio-Pop)
White Lion - Return of the Pride (Einen schlafenden Löwen sollte man nicht wecken…)
KISSÂ - Jigoku-Retsuden (Re-Recorded Classics) (Lieblos neueingespieltes Best Of)




“Death Magnetic” von Metallica kommt zwar musikalisch bei den Fans sehr gut an, doch der Sound ist schrecklich. Völlig überdrehte Lautstärke, um sich im Radion von anderen Songs hervorzuheben, läuten eine neue Stufe des “Loudness War” der Musikproduktion ein. Noch nie war ein Album so laut produziert, dass das Zuhören schon anstrengend wird. Das genaue Gegenteil liegt bei “Chinese Democracy” von Guns N’ Roses vor. Hier ist das Soundspektrum der Produktion wesentlich größer. Ohne leise, auch kein laut.
Musikalisch enttäuscht haben das neue 08/15 Album von The Offspring, das popig-mainstream geratene “Atlantis” von der ehemals im Hard Rock wildernden Truppe TNT, das ebenfalls 08/15 geratene Album des wiederauferstandenden Weißen Löwens und das lieblos eingespielte Best Of (das ausschließlich in Japan veröffentlicht wurde, nur um die Rechte an den Songs uneingeschränkt zu behalten) von KISS.
>> Compilation des Jahres
Joe Bonamassa - Live From Nowhere In Particular (Live)

Weitere Anwärter für die Compilation des Jahres waren:
The Rolling Stones - Shine A Light (Live)
Europe -Â Almost Unplugged (Live, Unplugged)
KISSÂ - Jigoku-Retsuden (Re-Recorded Classics) (Compilation)
Broken Teeth - Electric (Compilation)




Joe Bonamassa ist in der Blues-Szene schon eine Größe, allgemein doch sehr unbekannt - leider, denn seine Musik ist ausgezeichnet. Besonders der Opener auf dieser Live-Doppel-CD “Bridge To Better Days” ist genial. Auch der Soundtrack zum Livefilm der Rolling Stones von Martin Scorsese ist durchaus gelungen. Europe haben auf ihrem Livealbum, auf dem sie fast ganz unplugged spielen, auch eine gelungene Interpretation von Pink Floyd’s  “Wish You Were Here”.
>> Newcomer des Jahres
Parasite City - 10 Hits To K.O.

Weitere Anwärter für den Newcomer des Jahres waren:
Stone Gods - Silver Spoons & Broken Bones (What once was in darkness is now written in Stone. The Darkness mit neuem Sänger.)
SexTapes - SexTapes (Chris Pitman solo unterwegs)
Stonerider - Three Legs of Trouble (Unbekannte, sehr gute Band)
H.e.a.t. - H.e.a.t. (Hair Rock á la Bon Jovi)




Skandinavien gilt derzeit als das Los Angeles der 80er Jahre, denn aus kaum einer anderen Gegend kommen derzeit mehr Sleaze, Hair und Hard Rock Bands wie Norwegen, Schweden und Finnland. Auch Parasite City kommen aus dem kalten Norden und haben mit ihrem Debütalbum “10 Hits To K.O.” einen ganz großen Wurf gelegt. Auch Chris Pitman, Keyboarder und Songwriter bei Guns N’ Roses und Mitverantwortlicher für Chinese Democracy, hat mit seinem Soloprojekt SexTapes ein solides Rockalbum angeliefert. Zwar erkennt man fast keinerlei Parallelen zu Chinese Democracy, dennoch rockt dieses Album gewaltig. Jedoch brauchen die Songs eine gewisse Zeit bis zu Zündeln. Bei ungeduldigen Rockfans dürfte SexTapes also schnell im Schrank verschwinden. H.e.a.t. sind eine weitere Band aus Skandinavien, die jedoch in einem ganz anderen Rockgenre wildern als Parasite City. Die Parallelen zu Bon Jovi in den 80ern hätten nicht auffälliger sein können.
>>Â Geheimtipp des Jahres
Enuff Z’Nuff - Dissonance

Weitere Anwärter für den Geheimtipp des Jahres waren:
Rose Hill Drive - Moon is the New Earth (Led Zeppelin treffen auf Cream & Queens of the Stone Age)
Black Stone Cherry - Folklore And Superstition (Grandioses Album mit vielen Hits)
Bumblefoot - Abnormal (Bumblefoot’s neuestes Werk. Sex Pistols meets Queen)



Enuff Z’Nuff dürfte einigen bereits ein Begriff sein, denn mit ihrem Hit “Fly High Michelle” in den 80ern wurden sie sehr bekannt. Mit ihrem brandneuen Album “Dissonance” sind wieder ein Haufen genialer Songs dabei, die an die heutzutage gewöhnungsbedürftige Ballade “Fly High Michelle” nur wenig erinnert. Besonders der Song “High”, der auch in den Top 5 der Songs des Jahres gelandet ist, ist eine Erwähnung wert. Sowohl Rose Hill Drive, als auch Black Stone Cherry haben mit ihren aktuellen Alben ihr Zweitlingswerk zum Verkauf freigegeben, die beide beinahe nicht besser hätten sein können. Ron “Bumblefoot” Thal, einer der Gitarristen bei Guns N’ Roses, hat dieses Jahr wieder eins seiner Soloalben veröffentlicht. “Sex Pistols meets Queen” lauteten die ersten Pressekritiken auf “Abnormal”, dem Nachfolger des 2005 veröffentlichten “Normal”, die durchaus positiv ausfielen.
>> Music Video des Jahres
Alice Cooper - Along Came A Spider (The Movie)

Weitere Anwärter für das Music Video des Jahres waren:
“The Day That Never Comes”, Metallica (Death Magnetic)
“Saints of Los Angeles”, Mötley Crüe (Saints of Los Angeles)


Es hat zwar lange gedauert bis das Music Video fertig war, doch das Warten hat sich gelohnt, denn es ist kein gewöhnliches Music Video. Alice Cooper hat zu seinem Konzeptwerk “Along Came A Spider” gleich drei Songs in ein Music Video gefasst. “Vengeance”, “(In Touch With Your) Feminine Side” und “Killed By Love” sind die Tracks in diesem Kurzfilm, in dem Slash, der die Lead-Gitarre in “Vengeance” spielt und geschrieben hat, auch einen Gastauftritt hat.
Weitere interessante Alben, die dieses Jahr erschienen sind:
Big Cock - Motherload
Buckcherry - Black Butterfly
Cowboy Prostitutes - Swingin’ At The Fences
Crash Kelly - One More Heart Attack
Danko Jones - Never Too Loud
Dokken - Lightning Strikes Again
Drive-By Truckers - Brighter Than Creation’s Dark
Gemini Five - Sex Drugs Anarchy
Izzy Stradlin - Concrete
Jaded Sun - Gypsy Trip
King Karma - Mama’s Pride
Midnite Club - Circus Of Life
Motörhead - Motörizer
Queen + Paul Rodgers - The Cosmos Rocks
Silent Rage - Four Letter Word
Sister Sin - Switchblade Serenadesrd
The Black Crowes - Warpaint
Uriah Heep - Wake The Sleeper
Posted on Jun 26, 2008 11:30:52 PM

Bei einer meiner letzten Touren durch die Weiten des Internet bin ich auf Testfreaks.de gestoßen und möchte dieser Seite nun einen eigenen Beitrag widmen.
Auf Testfreaks.de werden verschiedenste Produkte (von Handys über Kopfhörer bis zu Webcams) auf Herz und Nieren getestet. Die für mich interessanteste Kategorie waren natürlich die Computerspiele, da ich hier auch selbst am Besten mitreden kann. Was mir hierbei auffiel sind die hauptsächlich sehr positiven Bewertungen der Spiele – eine 9 kann man fast immer vor dem Komma finden (10 ist die Maximalpunktzahl).
Vor allem Crysis konnte auch bei Testfreaks ebenso wie bei uns sehr gut punkten und erhielt sogar 9.9 von 10 möglichen Punkten, also ein wahres Topergebnis, das nur schwer zu überbieten ist 
Schaut man sich eine einzelne Testseite genauer an, so erkennt man, dass Testfreaks.de scheinbar gar nicht selber testet, sondern die Spieletests mehrerer großer PC Magazine auswertet und auch auszugsweise angibt (die ausführlichen Berichte sind dann immer nur einen Klick weit entfernt). Doch nicht nur Textreviews werden angegeben, auch Videoreviews der gängigen Spiele sind direkt verlinkt. Zusätzlich wird jeweils der aktuelle Preis des Spiels angegeben, wobei die Daten hierfür von Amazon.de zu kommen scheinen.
Gerade durch das ansprechende Design der Seite macht es wirklich Spaß sich durch sie zu navigieren und verschiedene Berichte durchzulesen. Als Aggregator gefällt sie mir sehr gut, wenn man nicht immer nur auf das Testurteil der favorisierten PC Zeitschrift vertrauen will, sondern auch daran interessiert ist, was die anderen Angebote zu sagen haben.
Posted on Jun 15, 2008 04:00:20 PM


Turok ist eine Shooter-Serie, die schon seit über einem Jahrzehnt fortgesetzt wird. Der erste Teil “Turok: Dinosaur Hunter” erschien bereits im Jahre 1996 und war damals zurecht eins der bekanntesten Spiele! “Turok 2: Seeds of Evil” legte zwei Jahre später nach und war wie der Vorgänger in Deutschland massiv zensiert, um einer Indizierung zu entgehen. Ureinwohner wurden durch Roboter ersetzt. “Turok: Legenden des Verlorenen Landes” (1999) und “Turok 3: Shadow of Oblivion” (2000) wurden weitaus weniger Beachtung geschenkt, während “Turok Evolution” (2002) aus Spielersicht wohl den Tiefpunkt der Serie darstellte.


Nach Evolution wurde es still um Turok, doch Anfang 2007 wurde “Turok” angekündigt. Der minimale Titel mag vielleicht einige Verwirrung hervorrufen, nicht nur wegen der leichten Verwechselbarkeit zwischen dem neuen Turok und dem ersten Teil, nein, auch wegen der Story, die mit den ursprünglichen Turok-Spielen nur noch wenig gemeinsam hat. Dinosaurier sind zwar weiterhin enthalten - wäre auch schlimm wenn nicht - , aber Turok ist nun ein Soldat in einem Raumschiff, das über einen Planeten abstürtzt, auf dem sich nicht nur Kane, der Führer des “Wolfrudels” aufhält, sondern auch Dinosaurier, die ihnen das Leben erschweren, falls sie denn fleischfressende Kreaturen sind. Turok war selbst mal Mitglied des “Wolfrudels”, doch er verließ es aus Gründen, die im Spielverlauf durch Flashbacks erzählt werden. Aus diesem Grund sind alle Charaktere auch sehr misstrauisch gegenüber Turok und vermuten, dass er an allem Schuld ist und auch permanent dafür verantwortlich ist, dass immer mehr von Ihnen sterben.
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Posted on Jan 1, 2008 03:27:11 PM
Eigentlich ist HeavyGaming.de ein Blog über PC Spiele, speziell Actiontitel, doch zum Jahreswechsel ist auch einmal ein kleiner Themenwechsel angebracht. Im vergangenen Jahr sind nicht nur wahnsinnig viele hervorragende PC Games erschienen - wie das Spiel des Jahres 2007 Special zeigt - , nein, das vergangene Jahr hat auch viele Musikalben hervorgebracht, die für jeden Hard Rock Fan mehr als nur hörenswert sind.
Hard Rock
>> Album des Jahres 2007
Velvet Revolver - Libertad

Weitere Anwärter für das Album des Jahres waren:
Airbourne - Runnin’ Wild (Die Newcomer Airbourne hören sich an wie AC/DC zu ihren besten Zeiten! Stand Up For Rock N’ Roll!)
Scorpions - Humanity: Hour I (Knapp hinter Libertad hat sich Scorpions den Titel des besten Albums 2007 wegschnappen lassen.)
Crashdïet - The Unattractive Revolution (Nach Rest in Sleaze und dem Tod Dave Lepards trauen sich Crashdïet mit neuen Sänger H. Olliver Twisted wieder ein neues Album zu!)
Smashing Pumpkins - Zeitgeist (Ein Comeback der Superlative! Hervorragende Tracklist!)




Velvet Revolver, eine ”Hard Rock Supergroup”? Ja, denn VR besteht aus den Altrockern Slash (lead-g), Duff McKagan (bass), Matt Sorum (drums) von Guns N’ Roses, Scott Weiland (vocals) von Stone Temple Pilots und Dave Kushner (rhythm-g) von Wasted Youth. Nach ihrem Debutalbum Contraband im Jahr 2004 ist dieses Jahr nun das zweite Album Libertad erschienen und trennten Fans in zwei Kategorien: Die einen möchten das Album wirklich sehr, die anderen fanden es öde. Doch Libertad ist in jedem Fall dem Titel des besten Albums 2007 würdig, denn neben der ersten genialen Single mit dem Gitarrensolo des Jahres She Builds Quick Machines, sind auch Highlights wie Let It Roll (Song des Jahres), Messages, Just Sixteen, The Last Fight oder For A Brother drauf. Alles in allem ein wirklich gelungenes Album!
>> Überraschung des Jahres
Scorpions - Humanity: Hour I

Weitere Anwärter für die Überraschung des Jahres waren:
Smashing Pumpkins - Zeitgeist (Ein Comeback der Superlative! Hervorragende Tracklist!)
Sebastian Bach - Angel Down (Baz? Solo-Studioalbum? So etwas gibt’s? Gelungene Überraschung! 3 Songs featuring Axl Rose!)
Rose Tattoo - Blood Brothers (Obwohl drei ehemalige Mitglieder der Band bereits verstorben sind, trauen sich Angry Anderson & Co. mit einem neuen Album auf die Bühne!)
Crashdïet - The Unattractive Revolution (Nach Rest in Sleaze und dem Tod Dave Lepards trauen sich Crashdïet mit neuen Sänger H. Olliver Twisted wieder ein neues Album zu!)




Wer hätte das gedacht? Die Scorpions sind zurück! Zwar sollte man kein zweites Wind of Change oder Rock You Like A Hurricane erwarten, doch die 13 Songs plus Bonus Track vom aktuellen Album “Humanity: Hour I” sind allesamt, wirklich alle (!), hervorragend. Der Stil hat sich modernisiert und geht in Richtung Heavy Metal. Der Opener und gleichzeitig härteste Song “Hour I” zieht den Hörer sofort in den Bann. Mehr als die Hälfte der Songs hat zudem einen Orhwurmcharakter, den man von den Scorpions in dem 21. Jahrhundert nicht mehr erwartet hätte. Eine mehr als gelungene Überraschung anno 2007!
>> Song des Jahres
“Let It Rollâ€, Velvet Revolver (Libertad)

Weitere Anwärter für den Song des Jahres waren:
“Runnin’ Wildâ€, Airbourne (Runnin’ Wild)
“Falling Rainâ€, Crashdïet (The Unattractive Revolution)
“Doomsday Clockâ€, Smashing Pumpkins (Zeitgeist)
“(Love Is) A Bitchslapâ€, Sebastian Bach ft. Axl Rose (Angel Down)




Let It Roll ist ein perfekter Opener. Nicht umsonst ist er Track #1 auf Libertad und wird auch bei Live-Konzerten immer als Opener gespielt. Zwar ist Let It Roll mit 2:32 Minuten ein sehr kurzer Song, doch dieser Rock-Quickie ist einer der besten! Geniales Riff, eingängiger Refrain und bahnbrechendes Solo von Slash, das nur noch She Builds Quick Machines toppen kann! Dieser Song darf auf keinen Fall auf einer Velvet Revolver Live Setlist fehlen!
>> Ballade des Jahres
“By Your Sideâ€, Sebastian Bach (Angel Down)

Weitere Anwärter für die Ballade des Jahres waren:
“Messagesâ€, Velvet Revolver (Libertad)
“Last Cigaretteâ€, Hollywood Roses (Dopesnake)
“The Future Never Diesâ€, Scorpions (Humanity: Hour I)
“Falling Into Youâ€, Sebastian Bach (Angel Down)




Sebastian Bach hat mit seiner zwar dritten, aber ersten Soloscheibe seit 7 Jahren, eine Überraschung gelandet! Wohl kaum jemand hätte noch gedacht, dass Sebastian Bach noch mal eine CD aufnimmt, doch seine neue Platte ist sehr heavy ausgerichtet. Trotz des Heavy Metal Sounds, der sich das gesamte Album über hält, haben es zwei hervorragende Balladen auf das Album geschafft. By Your Side und Falling Into You, wobei erstere noch einen Tick besser ist. Basis des Songs ist Bach’s hervorragender Gesang und eine Akkustik-Gitarre. Ein kurzes Solo darf natürlich auch nicht fehlen, doch dies ist ein wenig zu kurz ausgefallen. Doch auch Drums und Streicher sind leise und mit der optimalen Lautstärke im Hintergrund zu hören. By Your Side bekommt damit das gewisse Etwas; etwas episches.
>> Gitarrensolo des Jahres
“She Builds Quick Machines”, Velvet Revolver (Libertad)

Weitere Anwärter für das Gitarrensolo des Jahres waren:
“Too Much, Too Young, Too Fast”, Airbourne (Runnin’ Wild)
“Let It Roll”, Velvet Revolver (Libertad)
“Not Going Away”, Ozzy Osbourne (Black Rain)
“Long, Long Way To Go”, W.A.S.P. (Dominator)




Saul “Slash” Hudson. Muss man noch mehr dazu sagen? Das Riff der ersten Single vom zweiten Album der Band Velvet Revolver lädt zum Mitrocken ein. Der Refrain ist simpel, macht ein Weghören aber unmöglich. Doch nun zum eigentlichen Highlight des Songs: Das Gitarrensolo.
Es gibt Leute, die glauben, dass der ehemalige Guns N’ Roses Lead-Gitarrist seine besten Tage hinter sich hat, doch das, was der gute alte Slash mit She Builds Quick Machines seinen Fans geschenkt hat, lässt diese Theorie erblassen. Vor dem Solo zögert Scott Weiland, Sänger der Band, das Solo eine gefühlte Ewigkeit hinaus. Jeder erwartet ein Solo, doch Scott lässt die Spannung gekonnt in ungeahnte Höhen steigen. Bis endlich Slash loslegt und das wohl beste Gitarrensolo des Jahres, wenn nicht sogar Jahrzehnts, hinlegt! Die Töne sind rasend schnell gespielt und die knapp 30 Sekunden vergehen wie im Flug! Wer hier nicht in den Bann gezogen wird, dem kann wohl nicht mehr geholfen werden.
>> Enttäuschung des Jahres
Buckethead & Brain - Kevin’s Noodle House

Weitere Anwärter für die Enttäuschung des Jahres waren:
The Hives - The Black & White Album (Was wollen uns The Hives damit sagen?)
Beatsteaks - Limbo Messiah (Hier ist kein einziger hörenswerter Song dabei.)
Linkin Park - Minutes To Midnight (Linkin Park ist nicht mehr das, was es mal war…)
Poison - Poison’d (Liebloses Coveralbum einer Band, die ihre große Zeit leider hinter sich hat.)




Wenn zwei Künstler voller Energie wie Buckethead und Brain (Bryan Mantia) zusammen ins Studio gehen und eine Platte aufnehmen, denkt man, dass hier nichts schief gehen kann. Hinzu kommt, dass das Cover mit Absicht an den Duke Nukem Forever der Musikbranche erinnert: Chinese Democracy von Guns N’ Roses. Buckethead war von 1999 bis 2004 an der Lead-Gitarren und Bryan Mantia ist heute noch Drummer beim aktuellen Line-Up der Gunners. Doch wer Kevin’s Noodle House gehört hat, weiß, dass 9 Tracks bei Weitem dem nicht gerecht werden. Es ist sogar noch nicht einmal mehr Rock. Es ist eher eine nicht gelungene Mischung aus dem bekannten Buckethead-Style mit dem hässlichen Beigeschmack eines Hip Hop Songs. Buckethead sollte lieber bei seinen normalen Instrumental Songs bleiben. Doch Buckethead hatte dieses Jahr keinesfalls eine “Schreibblockade”, denn bis dato hat er 5 Alben veröffentlicht. 3 dieser Alben sind sehr gut anzuhören, während das fünfte Album ausschließlich aus Acoustic Instrumental Songs besteht. Buckethead sollte lieber bei seiner E-Gitarre bleiben.
>> Compilation des Jahres
Gilby Clarke - Gilby Clarke (Compilation)

Weitere Anwärter für die Compilation des Jahres waren:
Led Zeppelin - Mothership (Compilation)
Queensrÿche - Sign of the Times (Compilation)
Santana - Ultimate Santana (Compilation)
Billy Talent - 666 (Live)




Gilby Clarke hatte vor seiner Zeit als Rhythmus-Gitarrist bei Guns N’ Roses unter Anderem mit seiner Band Kill For Thrills keinen nennenswerten Erfolg. Bei Guns N’ Roses hingegen hat er auch nur bei Live-Konzerten ab 1991 und dem 1993er Coveralbum “The Spaghetti Incident?” mitgewirkt. Nach der GN’R Era hat er insgesamt 4 Alben herausgebracht (plus 1 Album unter dem Namen Col. Parker), eins davon ist das bahnbrechende Pawnshop Guitars (1994). Auf dem Best Of namens “Gilby Clarke” sind die besten Songs zusammengestellt, die Gilby seit Pawnshop Guitars aufgenommen hat. Hinzu kommt der neuaufgenommene Song “Black” (featuring Dilana, Finalistin der amerikanischen Casting-Show “Rock Star Supernova“, bei der gleichnamigen Band ist Gilby derzeit als Gitarrist beteiligt).
>> Newcomer des Jahres
Airbourne - Runnin’ Wild

Weitere Anwärter für den Newcomer des Jahres waren:
Sixx: A.M. - The Heroin Diaries (Mötley Crüe Bassist Nikki Sixx mit seiner aktuellen Band hört sich zwar etwas ungwohnt an, ist aber gelungen.)
Hollywood Roses - Dopesnake (Eine Guns N’ Roses Tribute Band macht ein eigenes Album!)


Airbourne ist eine Hard Rock Band aus Australien und hat nach ihrer 2004er EP Ready To Rock ihr Debutalbum veröffentlicht. Runnin’ Wild ist ein hervorragendes Rockalbum, bei dem jedoch Balladen fehlen. Doch die sehr guten Rocksongs trösten über diesen kleinen Mangel hinweg. Airbourne hören sich sehr stark nach AC/DC an, die bekanntlich ebenfalls aus Australien stammen. Zwar hat Joel O’Keeffe nicht den Charm eines Bon Scotts oder Brian Johnsons, aber er ist auf seine eigene Art hervorragend. Airbourne ist zudem auf den Soundtracks der EA-Titel Need For Speed: Pro Street, Madden 08, NHL 08 und Nascar 08 zu finden. Hier geht’s zu offiziellen Homepage.
Weitere interessante Alben, die dieses Jahr erschienen sind:
Angels & Airwaves - I-Empire
Backstreet Girls - Shake Your Stimulator
Bon Jovi - Lost Highway
Crazy Lixx - Loud Minority
Foo Fighters - Echoes, Silence, Patience And Grace
Good Charlotte - Good Morning Revival
Hanoi Rocks - Street Poetry
Hardcore Superstar - Dreamin’ in A Casket
Hell N’ Diesel - Passion For Power
Him - Venus Doom
Izzy Stradlin - Miami
Lizzy Borden - Appointment With Death
Megadeth - United Abominations
Nine Inch Nails - Year Zero
Queensrÿche - Take Cover
The Ataris - Welcome The Night
The Killers - Sawdust
The Poodles - Sweet Trade
The Stooges - The Weirdness
The Used - Lies For The Liars
Tokyo Dragons - Hot Nuts
Posted on Dez 27, 2007 08:28:04 PM
Posted on Dez 26, 2007 05:30:16 PM
Ein weiteres Jahr ist um und dieses Jahr sind so viele hochkarätige PC Spiele erschienen wie schon lange nicht mehr. Nach dem quantitativ enttäuschendem Jahr 2005 und dem auch nicht prallgefülltem Jahr 2006 ließen diverse Entwickler und Publisher dieses Jahr, 2007, viele gute Spiele auf die Spieler los. Neben dem lang erwarteten Crysis aus Frankfurt, natürlich auch Unreal Tournament und Co.
Spiel des Jahres
1. Crysis
2. Bioshock
3. Call of Duty 4: Modern Warfare
4. Half-Life 2: Episode Two
5. Stranglehold

Gute Actionspiele kommen aus Amerika. Dies galt sehr lange Zeit bis die kleine deutsche Firma aus Coburg CryTek mit dem Ego-Shooter FarCry auf dem ganzen Globus gefeiert wurde. Mittlerweile sind CryTek nach Frankfurt gezogen und haben ihr Zweitlingswerk Crysis endlich fertig gestellt. Man hatte enorme Erwartungen an den Shooter, dessen Hype von EA mehr als nur übertrieben wurde. Fast täglich konnte man auf diversen Internetseiten die Schlagzeile lesen “Neue Screenshots des Edel-Shooters” oder ähnliches. Doch dies scheint nun fast vergessen. Crysis räumte weltweit Traumwertungen ab. Nur sehr wenige Redaktionen erteilten dem Shooter eine Wertung unter der 90%-Grenze. Umwerfende Grafik, Nano-Suit und Gameplay verleihen dem Spiel den Titel des Spiels des Jahres! Siehe HeavyGaming.de Crysis Test.
Nach Crysis kommt Bioshock auf dem zweiten Platz. Der Unterwasser-Shooter bewies, dass auch anno 2007 noch Innovationen im Action-Genre möglich sind. An dritter Stelle kommt zwar das relativ innovationsarme, aber gigantisch inszenierte Call of Duty 4: Modern Warfare. Knapp dahinter: die neueste Episode aus dem Hause Valve. Half-Life 2: Episode Two bewies sowohl gameplay- als auch storytechnisch Qualität. Der fünfte Platz geht an den gelungenen Max Payne Klon Stranglehold.
Multiplayerspiel des Jahres
1. Unreal Tournament 3
2. Team Fortress 2
3. Enemy Territory: Quake Wars

“Mit Unreal Tournament 3 kehrt die weltweit erfolgreichste Ego-Shooter Reihe zurück!”, so wirbt Midway auf der Verpackung von Unreal Tournament 3. Vielleicht mag dieser Satz etwas weit hergegriffen, doch mit Unreal Tournament 3 kehrt definitiv die Mutter aller Multiplayer-Shooter zurück! Unreal Tournament 3 bietet zwar neben einigen neuen Fahrzeugen, dem aufgemotzten Onslaught-Modus, der jetzt Warfare heißt, und einer atemberaubenden Unreal Engine 3 Grafik wenig Neues, doch viel Altbewährtes! Sowohl die Waffen, als auch einige alte und beliebte Maps sind auch in UT3 vorzufinden. Gut so!
Um Haaresbreite hinter Unreal Tournament 3 reiht sich Valve’s Team Fortress 2 ein, das in der Orange Box (inkl. Half-Life 2, Half-Life 2: Episode One, Half-Life 2: Episode Two und Portal) erhältlich ist. Gut ausbalancierte Klassen machen Team Fortress 2 zu einem unvergesslichen Multiplayererlebnis mit einem Hauch Ironie! Siehe Test.
Weit abgeschlagen auf Platz 3 kommt Enemy Territory: Quake Wars, ein Battlefield 2 Klon inklusive den aus Quake bekannten Strogg-Aliens.
Beste Grafik des Jahres
1. Crysis
2. Call of Duty 4: Modern Warfare
3. Unreal Tournament 3

Crysis sieht einfach nur umwerfend aus. Jedes Blatt, jede Palme, jeder Grashalm ist einzigartig und mit viel Liebe zum Detail animiert. Mehr zur Grafik im HeavyGaming.de Crysis Test. Sogar die hervorragende Engine von Call of Duty 4: Modern Warfare (Platz 2) und auch die Unreal Engine 3 (Platz 3) sehen im Vergleich zur deutschen CryEngine 2 schon fast alt aus. Doch die wunderschöne Optik bringt einen schon abartige Hardwareanforderungen mit sich. Sogar auf High-End Systemen läuft Crysis mit gerade so akzeptablen FPS-Werten. Erst ein Crossfire- oder SLI-Gespann können derzeit wirklich Abhilfe schaffen, die jedoch wohl den Enthusiasten der Hardwarebranche vorbehalten sein wird, da nicht jeder bereit ist für zwei Grafikkarten so viel Geld auszugeben. Aber dennoch: Crysis besitzt die beste Grafik anno 2007!
Add-On des Jahres
1. World of WarCraft: The Burning Crusade
2. Company of Heroes: Opposing Fronts
3. Guild Wars: Eye of the North

World of WarCraft: The Burning Crusade ist ein sehr gelungenen Add-On für das erfolgreichste MMORPG (Massively Multiplayer Online Role Playing Game) aller Zeiten: World of WarCraft. WoW-Fans haben sich über die zwei neuen Völker und den neuen Kontinent gefreut. Hardcore-Spieler hingegen wurden endlich durch die Heraufsetzung der Level-Grenze für einige Tage ruhig gestellt, bis dieses Limit wieder ein weiteres Aufsteigen weitgehend verhinderte. Im kommenden Jahr erscheint die zweite Erweiterung Wrath of the Lich King.
Company of Heroes: Opposing Fronts ist ein gelungenes Add-On des DirectX 10 Strategiespiels, das im zweiten Weltkrieg angesiedelt ist.
Guild Wars ist derzeit wohl die größte Konkurrenz für World of WarCraft, nicht zuletzt aufgrund der nicht vorhandenen monatlichen Gebühr. Dafür zahlen Spieler hin und wieder für ein Add-On. Fair!
Beste Strategie des Jahres
1. Command & Conquer 3: Tiberium Wars
2. World in Conflict
3. Supreme Commander

Command & Conquer 3: Tiberium Wars hat enorme Erwartungen heraufbeschworen, die zwar letztendlich nicht gänzlich erfüllt wurden, doch dieses Spiel hat es dennoch knapp auf den ersten Platz geschafft. Für das kommende Jahr ist zudem das Add-On Kane’s Wrath angekündigt. Knapp dahinter reihen sich World in Conflict und Supreme Commander an.
Flop des Jahres
1. Crysis - Performance
2. Hellgate: London
3. Medal of Honor: Airborne

Die Performance von Crysis ist einfach nur grauenhaft. Sogar aktuelle High-End Hardware röchelt und bringen gerade einmal 30 bis 40 FPS auf die Waage. Hier kann nur Crossfire oder SLI Abhilfe schaffen, das Crysis besonders stark von Grafikpower profitiert. Prozessor und Arbeitsspeicher sind zweitrangig. Im Vorfeld wurden von EA humane Systemanforderungen angekündigt, die jedoch keinesfalls gehalten wurden. Deshalb: Flop des Jahres!
Auf Platz 2 kommt das etwas enttäuschende Hellgate: London, das als inoffizielles Diablo 3 angekündigt wurde. Nicht zuletzt, weil viele ehemalige Entwickler von Blizzard, die bei Diablo 2 mitgewirkt haben, bei Flagship Studios an Hellgate: London gearbeitet haben. Dahinter kommt Medal of Honor: Airborne, das sich als durchschnittlicher Weltkriegsshooter herausstellte mit einem netten Fallschirmfeature. Dieses Fallschirmabspringen zu Beginn jeder Mission wurde groß als Innovation angekündigt, letztendlich war jedoch völlig egal wo man landete. Überall war das Geballer gleich.
Das waren die Spiele des Jahres! Doch was erwartet uns im kommenden Jahr 2008? Die voraussichtlichen Highlights des Jahres 2008 gibt es kompakt in einem HeavyGaming.de Most Wanted 2008 Special!
Posted on Dez 21, 2007 11:15:28 PM

Call of Duty ist zurück! Endlich hat die wohl bekannteste Weltkriegsshooter-Serie wieder den Weg auf den heimischen PC gefunden, nachdem Call of Duty 3 ausschließlich für Konsolen entwickelt wurde. Call of Duty (2003) und das Add-On United Offensive (2004) basierten auf der schon damals schon betagten Quake 3 Engine, während Call of Duty 2 (2005) bereits auf einer moderneren eigenen Engine basierte, jedoch den Grafikstil beibehielt. Neben den Konsolenablegern Call of Duty: Finest Hour (2004) und Call of Duty 2: Big Red One (2005), erschien auch Call of Duty 3 (2006) ausschließlich auf Konsolen. Hinzu kommt noch ein PlayStation Portable Ableger namens Call of Duty: Roads to Victory (2007). Doch aus dem einstigen Zweiten Weltkrieg wurde im vierten Teil Call of Duty 4: Modern Warfare (2007) ein fiktiver Konflikt in der Gegenwart. Als Schauplatz dient der Nahe Osten und Russland. Sie spielen abwechselnd einen Briter und einen Amerikaner. Mir persönlich gefallen die Missionen in Russland mit dem Briten der SAS besser als die Aufträge im Nahen Osten mit den Amerikanern.
Call of Duty 4: Modern Warfare ist definitv einer der Blockbuster dieses Jahr. Neben Bioshock, Crysis, Unreal Tournament 3 und Stranglehold findet Call of Duty 4 seinen Platz bei den besten Spielen 2007. Entwickler Infinity Ward, die zuletzt Call of Duty und Call of Duty 2 entwickelt haben, und bei dem Call of Duty 1 Add-On United Offensive und Call of Duty 3 nicht weiter beteiligt waren, haben nun mit ihrem neuen Titel ein Meisterwerk abgeliefert. Auch in Zukunft wird man sich über Call of Duty Spiele aus dem Hause Infinity Ward freuen, auch wenn sie nach aktuellen Plänen nur jedes zweite Spiel der Serie entwickeln, damit sie nicht unter Zeitdruck gesetzt werden. Ein Call of Duty 5 ist bereits angekündigt, das von Treyarch (Call of Duty 3, Call of Duty 2: Big Red One, Call of Duty: United Offensive) entwickelt werden soll. Activision wird sich damit wohl eine goldene Nase verdienen…
Doch nun zum Spiel:
Call of Duty 4: Modern Warfare macht eine Menge Spaß! Die erste Mission, die sich später als gelungener Prolog entpuppt, findet nach einem kleinen Tutorial als Brite auf einem Schiff statt, das es zu säubern gilt. Anschließen sinkt das Schiff und sie können sich nur knapp vor den Wassermassen auf einen rettenden Helikopter retten.
Infinity Wards presents: Call of Duty 4: Modern Warfare!


Anschließen gibt es einen Sprung in den Nahen Osten. Sie erleben aus der Sicht des “Opfers” wie er (im Fernsehen!) vom an die Macht aufgestiegenen Terroristen hingerichtet wird.


Daraufhin erleben Sie eine gelungene Mission der britischen SAS. HUD mit Anzeigen wie der Munition oder eine Lebensanzeige fehlen völlig. Einzig sieht man nach dem Nachladen für kurze Zeit die restliche Munition, die man dabei hat. Medipacks gibt es keine, stattdessen heilt sich der Spieler von selbst, wenn er eine gewisse Zeit lang nicht mehr von Bleikugeln getroffen wird.






Nach der Mission mit den Briten wird wieder zu den Amerikanern im Nahen Osten gesprungen. Eine Mission dauert für geübte Spieler etwa zwischen 30 und 60 Minuten. Abwechselns erleben Sie die moderne Kriegsführung (Modern Warfare) aus der Sicht des Briten und des Amerikaners. Immer wieder kommt es vor, dass Ihre Teamkollegen Widersacher erledigen, also kommt kein Ein-Mann-Armee-Gefühl auf. Als Amerikaner stoßen Sie hauptsächlich auf gigantische Gegnermassen und ballern sich Ihren Weg frei. Trotz des schon fast an Moorhuhn erinnernden Prinzips, macht dies eine Menge Spaß!








Als Brite schleichen Sie mehr, haben Schalldämpfer und können hin und wieder sogar Sprengfallen stellen! Nach einigen Missionen als Amerikaner ist schon Schluss für den GI. Eine explodierende Atombombe zerstört nicht nur die Großstadt, sondern holt auch ihren Helikopter vom Himmel. In einer anschließenden Szene, in der Sie alles rot und verschwommen sehen und sich nur träge bewegen können, fallen Sie zu Boden und bleiben Ihrem Schicksal überlassen.


Ab diesem Zeitpunkt - etwa nach 2 Drittel des Spiels - kämpfen Sie nur noch auf Seiten der britischen SAS (mit der Unterstützung einiger Amerikaner) in Russland. Eine ganz besonders innovative Mission überrascht sie etwa zur gleichen Spielzeit. Doch um nicht zu viel zu verraten: Sie schließen aus einem Flugzeug…
Die etwas flache Story bekommt immer mehr an Fahrt und endet letztendlich in einem würdigen Finale.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass mir die Mission in Tschernobyl bzw. Prypjat, die in der Vergangenheit spielt, mit Abstand am meisten Spaß bereitet hat. Angefangen von einem leichten Schwarz/Weiß-Stich des Bildes, bis hin zum schallgedämpften Scharfschützengewehr und der Pistole. Gegner zum Abschießen sind rar, doch machen umso mehr Spaß. Oft muss man Gegner ausweichen, da man zu Zweit mit Distanzwaffen und einer “mikrigen” Pistole absolut keine Chance gegen die Gegnermassen hätte. Vorsichtiges Vorgehen ist Pflicht! Das Ende des Levels findet am berühmten Riesenrad Prypjats statt. Diese eine Mission macht mehr Spaß als das gesamte Spiel S.T.A.L.K.E.R.!
Kleiner Tipp: Den wilden Hund nicht erschießen, ansonsten stürmt ein ganze Rudel auf Sie ein.




Grafisch hält Call of Duty 4 zwar nicht mit Crysis mit, dafür bietet der vierte Teil der Shooter-Serie eine hervorragende Grafik mit hervorragender Performance! Die Levels sind detailverliebt erstellt und könnten fast echt sein. Das einzige, das diese Illusion zusammenbrechen lässt, sind fehlende Zivilisten. Explosionen, Texturen, Modelle und Tiefenunschärfe, die mit Crysis vergleichbar ist, sind wunderschön. Nur Crysis kann grafisch noch einen drauf setzen. Auf dem getesteten System mit AMD Athlon 64 X2 6000+, ATI Radeon HD2900 XT, 2 GB DDR2-800 RAM und Windows Vista x86 lief das Spiel mit maximalen Details, hoher Auflösung und diversen Filtern butterweich. Nur ganz selten traten Stellen auf, die “nur noch” akzeptable FPS-Werte hervorbrachten. Crysis dagegen verschlingt jede Reserve eines High-End Systems und bringt trotzdem keine hohen FPS-Werte auf den Bildschirm. Hervorragende Optimierung, Infinity Ward!




Bugs sind mir, abgesehen vom “hängenden Sniper”, den ich zweimal beobachten könnte, keine aufgefallen. Infinity Ward wurde von Activision also vermutlich nicht sonderlich unter Zeitdruck gesetzt.

Call of Duty 4: Modern Warfare ist ein sehr gut gelungenes Spiel uns lässt den Zweiten Weltkrieg keine Sekunde vermissen. Selbst WWII-Shooter-Veteranen werden den Kampf gegen die Nazis wohl für kurze Zeit vergessen.
Doch schon nach ein paar Stunden ist alles vorbei: Geübte Spieler brauchen für Call of Duty 4: Modern Warfare gerade einmal 6 bis 8 Stunden… Kurz, aber intensiv!






Die 1.37 GB große Demo einer Mission, die jedoch vergleichsmäßig nicht ganz so viel Spaß macht, können Sie hier downloaden.
 Wertung Singleplayer: 92%
Grafik: 94%
Atmosphäre: 96%
Gameplay: 93%
+ Mittendrin-Gefühl
+ Spannend bis zum Schluss! Keine Sekunde Langeweile!
+ Sehr gute Grafik & grandioser Sound
+ Keine nennenswerten Bugs
- Flache Story, jedoch mit würdigem Finale
- Viiieeel zu kurz!
 Wertung Multiplayer: Nicht getestet.
Weitere Informationen zu Call of Duty 4: Modern Warfare:
Altersempfehlung: USK 18, ESRB Mature 17+
Zensuren: Arcade Modus mit Body-Count und Zwischensequenz, in der ein Soldat durch einen Schuss seinen Arm verliert, sind nicht in der deutschen Version enthalten.
Offizielle Systemvorrausetzungen:
Minimale Systemanforderungen
CPU: Intel Pentium 4 2.4 GHz oder AMD Athlon 64 2800+ Prozessor oder jeder Dual Core Prozessor ab 1,8 Ghz
RAM: 512 MB für Windows XP oder 768 MB für Windows Vista
Festplattenspeicher: 8 GB
Grafikkarte (generic): nVidia Geforce 6600 und schneller oder ATI Radeon 9800 Pro und schneller
Empfohlene Systemanforderungen
CPU: 2.4 GHz Dual Core oder schneller
RAM: 1 GB für Windows XP oder 2 GB für Windows Vista
Festplattenspeicher: 8 GB
Grafikkarte: Pixel Shader 3.0 Shader (nVidia Geforce 7800 und schneller oder ATI Radeon X1800 und schneller)
Posted on Dez 7, 2007 03:45:43 PM

Crysis war wohl das meist erwartete Spiel diesen Jahres - zumindestens für Computerspieler. Eine Konsolenumsetzung wäre zwar möglich, scheint derzeit aber noch nicht sehr wahrscheinlich zu sein.
Entwickler CryTek, die im Jahre 2004 mit ihrem Erstlingswerk FarCry international erfolgreich waren, haben sich nach nicht weiter bekannten Differenzen mit Publisher Ubisoft von jenem Publisher getrennt. Die Rechte an dem Namen “FarCry” lag bei Ubisoft und Ubisoft hat drei Konsolenableger programmiert, die allesamt gehobener Durchschnitt waren. Derzeit arbeitet Ubisoft an einem FarCry 2, das nur noch wenig mit dem Vorgänger gemeinsam hat. Die paradisischen Insel wiechen der afrikanischen Savanne. Seit der Trennung mit Ubisoft hat CryTek in Zusammenarbeit mit Electronic Arts an dem Shooter Crysis gearbeitet, der, so behaupten böse Zungen, nichts weiter ist als ein FarCry mit auspolierter Grafik-Engine und Aliens statt Mutanten. Doch Crysis ist mehr. Klar, Crysis spielt sich, wenn man den Nano-Suit ignoriert, fast wie FarCry, doch warum sollte man nicht Altbewährtes nutzen? Crysis macht in jedem Fall eine Menge Spaß und übertrifft FarCry um Längen. Doch nun etwas zur Story.




Sie spielen Nomad, ein Elite-Soldat, der mit einer Hand voll Kollegen auf einer Insel abgesetzt wird. Alle Charaktere, die mit ihnen aus dem Flugzeug springen, haben einen Nano-Suit, der Ihnen auf den Streifzügen auf der Insel noch das eine oder andere Mal den Hintern retten wird. Sie - und auch Ihre Kollegen - wissen dabei nicht, worum es sich handelt. Sie wissen nur, dass Koreaner auf der Insel irgendetwas tun, das verdeckt bleiben soll. Später im Spiel erfahren Sie, dass die amerikanische Regierung dachte, dass dort Bombenversuche stattfanden, doch weit gefehlt. Statt “harmlosen” Bombentests finden Sie schnell heraus, dass sich etwas auf der Insel befindet, dass schon viele Koreaner und auch einige Ihrer Kollegen auf dem Gewissen hat.


Doch nun wieder zum Anfang: Bei Ihrem Absprung aus dem Flugzeug gibt es, nun ja, “Probleme” mit Ihrem Fallschirm und Sie fallen im freien Fall, weit entfernt von Ihren Kollegen, ins Wasser. Ihr Anzug, der Nano-Suit, meldet Fehlfunktionen, doch das Problem wird schnell gelöst. Nun sind Sie auf dem Weg zu Ihren Kollegen und müssen sich gegen drei Koreaner in der Dunkelheit anlegen. Dank Ihres Nano-Suits haben Sie klar die stärkeren Argumente. Mit einem Ihrer Kollegen finden Sie dann die Leiche eines Kollegen und einiger Koreaner. Spätestens nun müsste klar sein, dass hier mehr passiert als nur Bombenversuche, denn die Leichen sind verstümmelt. - Crysis richtet sich klar an Erwachsene.
Den ersten Level, können Sie auch in der 1.77 Gigabyte großen Crysis Singleplayer Demo spielen, das auf HeavyGaming.de bereits ein Review spendiert bekam.
Am Ende des ersten Levels begegnen Sie zudem zum ersten Mal einem der Kreaturen, über die Sie später im Spiel und auch hier im Review noch etwas mehr erfahren.
 In den kommenden Levels begegnen Sie nur Koreanern, einen Alien sehen Sie höchstens an geskripteten Stellen vorbeifliegen. Ein Eingreifen oder sogar Eliminieren der Wesen ist nicht möglich. Diese Entscheidung ist gut, denn die Feuergefechte mit den Koreanern sind wesentlich spannender als die Gefechte im späteren Spielverlauf mit Aliens. Die künstliche Intelligenz der Gegner sucht seines Gleichen. Sie umkreisen den Spieler, verstecken sich und greifen aus dem Hinterhalt an. Auf höheren Schwierigkeitsgraden treffen sie zudem erstaunlich gut. KI-Patzer können jedoch hin und wieder vorkommen. Das Gameplay gegen die gegnerischen Soldaten ist dabei spaßig, nicht zuletzt aufgrund des Nano-Suits, der Ihnen übermenschliche Fähigkeiten zur Verfügung stellt. Sie können kurz sehr schnell sprinten und sind dabei sogar schneller als ein Auto, Sie können Ihre Kraft verstärken und härter schlagen, weiter werfen etc., Ihr Anzug kann auch als schusssichere Weste dienen und Sie, bis die Energie aufgebraucht ist, vor allen Kugeln schützen. Die letzte Funktion werden Sie wohl sehr häufig verwenden: Kurze Unsichtbarkeit, die beim Anschleichen an Gegner sehr nützlich ist.




Nach einigen sehr spaßigen Levels folgt das erste Highlight: Bei Nacht werden Sie aus einem Senkrechtstarter ausgeladen und die Raketen um Sie herum explodieren, Schüsse werden in die Luft abgefeuert, Flugzeuge stürzen ab und explodieren direkt neben Ihnen. Diese Szene ist so gut inszeniert, dass man denken könnte ein Spiel aus der Call of Duty Reihe vor sich zu haben.
Später kommen Sie an einem Hafen an und sollen einen Kahn versenken. Dies stellt sich als besonders heikel an, da der gesamte Hafen in der Hand der Koreaner liegt und dort Massen an Gegner auf Sie wartet. Nachdem alle Koreaner den Finger vom Abzug entfernt haben (kurz gesagt: nachdem Sie alle erschossen haben), müssen Sie mit Ihrem Fernglas (Taste: B) das Schiff markieren und können dann zuschauen wie ein Tornado Flugzeug Bomben über jenem abwirft. Nach einigen schicken Explosionen sinkt der Kahn endlich und Sie können in Richtung des nächsten Levels spazieren.




In jenem Level steigen Sie hinter das Steuer eines Panzers. Diese Mission könnte ein wenig frustrieren, da der Panzer schnell in die Luft fliegt, wenn man nicht aufpasst. Ein hin und wieder Aussteigen ist unvermeidbar. Im gleichen Level können Sie zudem beobachten wie der größte Berg auf der Insel zerbrökelt. Noch fallen nur große Teiler herunter, doch später wird etwas sichtbar, dass man vielleicht mit Zitadelle umschreiben kann.


Nach einem ungewollten Treffen mit General Kyong, müssen sie unfreiwillig in die “Zitadelle” hineinspazieren. In dem Level “Core” passiert zwar nicht allzu viel, doch die Schwerelosigkeit und die eigenartige Architektur der Aliens lassen Münder offen stehen.






Im Laufe des Levels begegnen dem Spieler kleinere Aliens, die es zu töten gilt. Als Sie den Ausgang finden, setzt eine Druckwelle einen großen Teil der Insel in eine Schneehülle. Ab diesem Zeitpunkt kämpfen Sie ausschließlich gegen Aliens. Die Koreaner sind alle vereist. Da kann man nur hoffen, dass die Nachfolger Crysis 2 und Crysis 3 wieder Koreaner beinhalten werden, denn die Kämpfe gegen jene Asiaten macht einen Tick mehr Spaß. Nach etwa ein bis zwei Spielstunden legen Sie, mehr oder weniger freiwillig, selbst Hand an einen Senkrechtstarter und zerlegen einige größere fliegende Aliens in ihre Einzelteile. Anschließend fliegen Sie zum Flugzeugträger, der vor der Küste auf Sie wartet. Das dortige Finale ist zwar wunderbar inszeniert, kommt jedoch sehr abprubt und lässt ein sehnsüchtiges Erwarten des Nachfolgers zurück.




Grafisch ist Crysis mit großem Abstand die neue Referenz. Valve’s Source-Engine, Epic Games’ Unreal Engine 3 und auch Call of Duty 4 unterliegen dem Schwergewicht Crysis. Kein anderes Spiel bietet auf höchsten Details eine so hübsche Grafik wie Crysis.



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Jedes einzelne Blatt einer Pflanze, jeder Grashalm, jede einzige Welle am Strand sind einzigartig animiert und reagieren auf Beschuss. Sogar Tiere wie Krebse, Schildkröten oder Vögel begegnet man am Strand. Hühner findet man in Lagern der Koreaner, im Dschungel hüpfen Frösche herum. Alle laufen vor dem Spieler weg und geben ihm somit den Eindruck in ihren Lebensraum eingedrungen zu sein. Greift man ein Tier und hat es in der Hand, kann man es durch die Luft werfen. Ein stimmiges Gesamtbild. Dynamische Beleuchtung und High Dynamic Rage Rendering geben dem Bild noch die perfekt Beleuchtung. Sonnenstrahlen schimmern durch Palmenblätter, jedes Blatt wirft seinen eigenen Schatten. Palmen sind durch Beschuss fällbar, Blätter bewegen sich nach Beschuss oder Berührung durch den Spieler oder anderen Charakteren. Explosionen sahen noch nie so schön aus.

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Doch die Grafik hat auch ihren Preis: Ist man nicht im Besitz eines absoluten High-End Systems, wird man sich mit mittleren oder niedrigen Details zufrieden geben müssen. Sogar aktuelle High-End Hardware sind mit Crysis überfordert und liefern nie mehr als 30 FPS auf höchsten Details unter DirectX 10. Apropos DirectX 10: Der Vorteil durch DirectX 10 besteht lediglich darin, dass man im Optionsmenü “Höchste Details” anwählen kann. Zwischen hohen und den höchstens Details besteht kein sehr großer Unterschied, doch das Maximum sieht noch etwas hübscher aus und gibt einem das Gefühl das wohl schönste Spiel aller Zeit spielen zu können. Und genau dies ist Crysis: Das wohl schönste Spiel aller Zeiten!
Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass eine ATI Radeon HD2900XT in Kombination mit einem AMD Athlon 64 X2 6000+, 2 Gigabyte Arbeitsspeicher und Windows Vista x86 in manchen Levels sogar mit hohen Details überfordert ist. Das permanente Switchen zwischen mittleren und hohen Details ist vorprogrammiert. Höchste Details enden leider in einer Diashow. Aber dennoch sieht Crysis sehr hübsch aus.




Fazit: Wegweisender Ego-Shooter aus deutschem Lande mit der besten Grafik, die anno 2007 für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Das Inselsetting ist gelungen, der Nano-Suit ist sehr praktisch und die Story hat zwar einen B-Movie-Charme, ist aber spannend inszeniert. Neue Referenz!
 Wertung Singleplayer: 94%
Grafik: 97%
Atmosphäre: 93%
Gameplay: 93%
+ Wegweisende Optik
+ Nano-Suit
+ Packende Feuergefechte
+ Hervorragende künstliche Intelligenz
+ Unterschiedliche Szenarien auf einer Insel
- Seltene Patzer der KI
- Abprubtes Ende
- Abartige Hardwareanforderung
Weitere Informationen zu Crysis:
Altersempfehlung: USK 18, ESRB Mature 17+
Zensuren: Die deutsche Version ist inhaltsgleich mit der internationalen Version, Ragdoll in allen Versionen nicht vorhanden.
Offizielle Systemvorrausetzungen:
Minimum:
2,8 GHz CPU (XP) / 3,2 GHz CPU (Vista)
1 GB-RAM (XP) / 1,5 GB-RAM (Vista)
Grafikkarte mit 256 MB + Shader-Modell-3-Unterstützung
12 GB HDD
Empfohlen:
Athlon X2 4400+ / Core 2 Duo (2,2 GHz)
2 GB-RAM
GeForce 8800 GTS oder besser
12 GB HDD