Die Need For Speed Serie ist seit dem “Comeback” mit Hot Pursuit 2 eigentlich ziemlich skandalös und hat reichlich an Glanz verloren. Mit Underground wurde aus dem Luxuskarossen mit exotischen Landschaften ein Rennspiel, dass illegale Straßenrennen als Szenario nutzt. Beim ersten Mal war es noch “was anderes” und hebte sich von anderen Rennspielen ab, doch nach dem x-ten Underground (NFS Carbon ist nichts anderes als ein Underground 4) wird es immer langweiliger. EA wollte nun mit Pro Street das Szenario umändern, aber im Grunde ähnlich lassen. Abgesperrte Rennstrecken bedeuten kein Zivilverkehr und keine Polizei.

Need For Speed: Pro StreetNeed For Speed: Pro Street

Vorgestern erschien dann die Demo zu Need For Speed: Pro Street und jeder konnte selbst Hand anlegen an den mittlerweile elften NFS Teil. Enthalten sind zwei Events zum Anspielen, die Speed Challenge auf einem Nevada Highway und die Grip-Challenge auf dem A-43-Interloop. Hinters Steuer können Sie sich bei folgenden zwei Karossen setzen: Nissan GT-R-Proto (Speed) und der BMW M3 E92 (Grip).

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Doch leider entpuppt sich die Speed Challenge als – zumindestens meiner Meinung nach – Katastrophe heraus. Auf dem Highway in der Nevada Wüste lassen sich die Fahrzeuge völlig anders steuern als bei anderen Events. Sie sind wesentlich schwerfälliger. Hier kann man nur üben, üben, üben. Die ersten zehn Versuche enden immer mit einem sehr frustrierenden Totalschaden am Rande der Strecke. Nach vielen vielen Versuchen kommt man endlich heil ins Ziel, ist aber beim besten Willen noch nicht Erster und so beginnt das Rennen, das wahrscheinlich mit einem Totalschaden endet, von Vorne.

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Besonders frustrierend war in meinem Fall, dass ich als vierter kurz vor dem Ziel war und dort alle drei Fahrzeuge, die noch lange nicht in Sichtweite waren, vor mir eine Massenkarambolage verursachten. Laut Anzeige war ich nun Erster, doch… Dummerweise raste ich genau in die Massenkarambolage rein.
Die Totalschäden sind zwar dank dem Schadensmodell sehr gut inszeniert, aber man kann sie nicht wegdrücken. Nach dem zehnten Totalschaden nervt es einfach nur noch. Auch die Kurze Kamerafahrt vor den Rennen lässt sich nicht unterdrücken. Nachholbedarf, EA!

Need For Speed: Pro StreetNeed For Speed: Pro Street
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Die Grip Challenge stellt sich als nichts anderes heraus als ein ganz normaler Rundkurs, der jedoch im Vergleich zur Speed Challenge deutlich mehr Spaß macht und auch leichter ist. So kam ich beim ersten Rennen ganze 7 Sekunden und beim zweiten Versuch sogar über 20 Sekunden vor dem Zweitplatzierten ins Ziel. Dazu wird eine sichtbare Ideallinie, die als kleine Pfeile direkt hintereinander liegen, angezeigt. Ein bisschen zu einfach, doch Need For Speed ist dafür berühmt, dass der Schwierigkeitsgrad in der Vollversion immer stark ansteigt bis es am Ende des Spiels nahezu unmöglich ist zu gewinnen.
Aber bis es soweit ist, sollte man sich vorher überlegen, ob die 45,- € in den neuen Need For Speed Teil wirklich gut angelegt sind…

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Download Need For Speed Pro Street Demo


Posted by FireflySt1 3 COMMENTS

3 Responses so far.

  1. Sascha sagt:

    Hi erstma,

    also ich stimme dir da überhaupt nicht zu, die beiden rennen sind auf allen 3 stufen mehr als einfach. auf maxdetails lagt es nicht, weshalb die lenkung wohl eher von deiner graka abhängig ist. das spiel kostet 38€. als collectors 42€ und nicht 45€ aber bei dem vergleich mit ug muss ich recht geben die waren wirklich alle mies

    das einzig negative: zu wenig rock und zu viel pop und hiphop in der musikauswahl

    gespielt habe ich die englishe

    ps: wer englisch kann ist klar im vorteil, der m3 lenkt sich allgemein schlechter, das leigt nicht am modus

    so genug kritik an unbekannte, aber etwas objektiver hätte es dann doch sein müssen

  2. FireflySt1 sagt:

    Hi Sascha,
    an der Grafikkarte kann es definitiv nicht liegen, da ich seit nicht allzu langer Zeit eine HD2900XT mein Eigen nennen kann. ;-)
    So sehr wie die Lenkung in Carbon in dem Drift-Modus war verändert wurde, fast genauso stark verändert (nur in die gegenteilige Richtung) ist sie auch hier in der Speed Challenge verändert. Der Schwierigkeitsgrad liegt sicherlich auch an dem “fahrerischem Können eines geübten Arcade-Spielers”, das bei mir nicht allzu groß sein sollte… ;-) Aber dennoch kann es für viele einen Tick (zumindestens am Anfang) zu schwer sein. Die Einübungsphase finde ich da etwas zu lang. Als ich die Demo nach dem Schreiben des Reviews noch mal spielte, kam ich mittlerweile wesentlich häufiger ins Ziel.
    Bei dem Soundtrack kann ich dir vollkommen zustimmen. =)

  3. Sascha sagt:

    Hi,

    Sorry wollte hier niemand zu nahe treten, hab wohl vergessen, dass ich bis jetzt jedes nfs mit pad, lenkrad und tastatur problemlos auf pc und ps2 spielen konnte.

    ne HD2900XT respekt bei mir arbeiten 2 RX1950PRO mit nem PD

    aber die lenkung ist trotzdem nicht so sehr verändert worden im vergleich zu älteren titeln. das liegt wohl auch allgemein am fahrverhalten des m3, der ist sehr direkt

    naja, sorry, dass ich so… direkt war ;)

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