MMORPG ist in aller Munde. Durch den Siegeszug von DSL werden Spiele via Internet immer beliebter. Bereits jetzt finden wir viele MMORPG´s, wie Anarchy Online oder Ultima Online, im Internet. Alle buhlen dabei um Spieler und lassen sich dabei immer neue Gimmicks einfallen, damit die Spielergemeinde wächst und gehalten wird. Seit einiger Zeit hat nun ein neuer Star mit den Namen Dark Age Of Camelot den MMORPG Himmel erblickt und hat bereits eine beachtliche Spielergemeinde gesammelt. Ob es sich lohnt, erfahren sie in folgendem Bericht.

Was verbirgt sich überhaupt hinter dem Namen MMORPG?

Diese Abkürzung steht für Massive Multiuser Online RolePlayingGame, zu Deutsch frei übersetzt: Online Rollenspiel mit sehr vielen Spielern.

Praktisch sieht es wie folgt aus: Der Spieler wählt sich von zu Hause mit seinem Rechner, auf dem das Spiel bereits installiert ist, auf einen Server ein. Dann führt er seine Figur zusammen mit anderen Spielern durch virtuelle Welten (bei Camelot bis zu 4000 pro Server). Anders als beim Computerrollenspiel zu Hause trifft man also auf zahlreiche Spielercharaktere, mit denen man reden und gemeinsam Abenteuer erleben kann. Im besten Fall wird ein solches MMORPG, wie eine Partie bei einem Brettrollenspiel mit individuellen Charakteren. Um den Ansturm der vielen Spieler standhalten zu können, gibt es gleich mehrere verschiedene Server.

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Der Hintergrund von Camelot

Die Welt von Camelot teilt sich in drei Reiche:

  • Albion, das an die Artussage angelehnt ist und in dem man einen Bretonen, Avalonier, Sarazenen oder Highlander spielen kann.
  • Midgard, das eher nordisch-mythologische Züge besitzt, kann man in die Rolle eines Nordmannes, eines Zwerges, Trolls oder Kobolds schlüpfen.
  • Und zu guter letzt gibt es das irisch angehauchte Hibernia, mit Elfen, Kelten, Firbolg und Lurikeen.

Diese drei Länder befinden sich im Krieg untereinander. Im späteren Spielverlauf, kann es euch durchaus passieren, dass man an diesem Krieg teilnehmen kann oder muss.
Das Spiel ist (auf den deutschen Servern) ist vollständig in Deutsch lokalisiert und gut verständlich. Wie bei vielen Übersetzungen können die Dialoge manchmal etwas gewöhnungsbedürftig und erheiternd werden.

Die Charaktere

Zu Beginn des Spieles entscheidet man sich für ein Reich, in dem man spielen möchte.

Um die Spionage zwischen den konkurrierenden Reichen zu erschweren, kann man auf einem Server nur Charaktere aus dem gewählten Reich spielen. Allerdings hat Wanadoo es möglich gemacht, dass man auf jeden Server vier Charaktere eines Reiches erstellen kann. Allerdings kann man nur jeweils einen Charakter zur gleichen Zeit spielen.

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Innerhalb des Reiches wählt man dann ein Volk und schließlich einen der vielen Wege, die grob mit Krieger, Zauberer, Priester und Dieben umschrieben werden können, in jedem Land aber andere Ausrichtungen haben. Allerdings stehen nicht allen Völker uneingeschränkt alle Wege offen. Erricht man erst einmal die fünfte Stufe, entscheidet man sich dann für eine so genannte Karriere, verfeinert also seine Ausrichtung. So kann sich beispielsweise der Troll aus Midgard mit Ausrichtung zum Wikinger zu einem Krieger, einem Berserker oder einem magiekundigen Kriegsfürsten weiterentwickeln.